Wahlversammlungen in den Ortsteilen

Liebe Mitbürgerinnen,

Liebe Mitbürger,

ich lade Sie hiermit recht herzlich zu meinen Wahlversammlungen ein. Ich  möchte Ihnen gerne die Grundzüge meiner Politik für Nördlingen und die Stadtteile vorstellen.

Meine erste Veranstaltungsreihe findet an folgenden Terminen statt:

  • Di, 24.01.2012, 20:00 Uhr, Löpsingen, Gasthaus Schwarzer Adler
  • Mi, 25.01.2012, 20:00 Uhr, Kleinerdlingen, Feuerwehrhaus
  • Do, 26.01.2012, 20:00 Uhr, Grosselfingen, Sportheim
  • Fr, 27.01.2012, 20:00 Uhr, Baldingen, Gasthaus Storchen

Ich freue mich auf Sie,

Ihr Rudolf Koukol

OB-Kandidat Koukol im Dialog mit Bayernbahn über das Wemdinger Tunnel

Durch die in der letzten Woche veröffentlichte Variante des grünen OB-Kandidaten Rudolf Koukol, das Wemdinger Viertel mit einer Fußgängerpassage an die Altstadt anzubinden, rückte die Diskussion um das Wemdinger Tunnel wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.

Rudolf Koukol fasst hierzu die Meinungen des amtierenden Oberbürgermeisters Faul zusammen: „Vor zwei Jahren wollte OB Faul das Wemdinger Tunnel zur Chefsache machen. Während der Bürgerversammlung im September des letzten Jahres kündigte er an, dass alle Pläne gescheitert seien. Die Rieser Nachrichten titulierten damals: Tunnel-Rückbau ist geplatzt.

Diese Ansicht bestätigte OB Faul noch nach der PWG-Klausur zwei Monate später und beerdigte gleichzeitig auch die Idee mit der Fußgängerbrücke über die Bahngleise.

Nach dem von Rudolf Koukol in der letzen Woche initiierten Ortstermin mit dem technischen Leiter der Bayern-Bahn, glaubt Hermann Faul nun doch wieder an einen neuen Straßentunnel oder eine Brücke. „Was nun, Herr Oberbürgermeister?“, fragt Rudolf Koukol. „Erst ankündigen, dann aufkündigen, um dann wieder anzukündigen.“

Als Alternative brachte Koukol bei dem Ortstermin eine Fußgängerpassage unter den Bahngleisen, links vom Bahnhofsgebäude beginnend, in die aktuelle Diskussion ein. Eine Einbeziehung der Gleise 5 und 7, barrierefrei mit einem Aufzug, wäre dabei ohne weiteres machbar. Durch eine architektonisch anspruchsvolle Gestaltung der Unterführung mittels Lichtelementen zwischen den Gleisen und einem breiten Bereich für Fußgänger und Radfahrer wäre die Akzeptanz sicherlich gegeben. Eine Kameraüberwachung solle dem Sicherheitsbedürfnis zusätzlich Rechnung tragen.

Der ablehnende Hinweis von OB Faul, eine 90-jähigen Frau, die abends durch den Tunnel geht, könnte sich nicht sicher fühlen, würde sich ebenso auf einen Neubau des Wemdinger Tunnels beziehen, so Koukol. Sollte der Gehweg wie in ersten Entwürfen 1,50m über der Fahrbahn liegen, macht es den Fußgängerbereich durch die Nichteinsehbarkeit von der Straße aus ebenfalls nicht sicherer.

Eines sei für alle politischen Entscheidungsträger mittlerweile ganz deutlich geworden: Ohne ein gutes Miteinander mit der Bayernbahn kann es auch keine gute Lösung für den Anschluss des Wemdinger Viertels geben. Nur zusammen mit allen Beteiligten könne ein vernünftiger Konsens gefunden werden.

OB Kandidat Koukol im Dialog mit der Bayernbahn

Am vergangenen Donnerstag trafen sich die Landtagsabgeordnete Christine Kamm, der OB-Herausforderer Rudolf Koukol, der technische Leiter der Bayernbahn Herr Zeitlmann zu einem Arbeitstreffen, welches auch einen Ortstermin am Nördlinger Bahnhof beinhaltete. Das Ergebnis der Beratungen war eindeutig. Der ÖPNV soll gestärkt und ausgebaut werden. Hierzu gehört auch die umgehende Schaffung eines barrierefreien Bahnhofs, so OB Kandidat Koukol. Als kurzfristig zu realisierende Verbesserungen am Nördlinger Bahnhof sollten die bereits installierten Digitalanzeigen wesentlich mehr Informationen an die Reisenden geben. Mittelfristig steht eine Wiedereröffnung der Eisenbahnlinie nach Dinkelsbühl/Dombühl und nach Gunzenhausen/Nürnberg für den Personenverkehr auf der Agenda der Grünen. Dieser Punkt bedeute nicht nur eine Verbesserung der Verkehrsanbindung der Stadt, sondern würde auch Arbeitsplätze in Nördlingen sichern. Christine Kamm und Rudolf Koukol begrüßten ausdrücklich das Engagement der Bayernbahn in Nördlingen. Diese schaffe für die Stadt Nördlingen einen echten „Mehrwert“. Zu nennen ist hier vor allem der Gütertransport. Nur durch dieses Angebot habe sich auch eine Firma bewusst für einen gleisnahen Standort innerhalb Nördlingens entschieden und siedelt nun im Industriegebiet „Lange Wiesen“ an. Das Thema Wemdinger Tunnel wurde ebenfalls besprochen. Die Bayernbahn ist offen für die gemeinsame Suche nach einer Lösung. So könnte das Wemdinger Viertel bahnhofsnah über einen separaten Fußgänger- und Fahrradweg direkt mit dem Bahnhofsvorplatz verbunden werden. Dies hätte zudem den Vorteil, dass das Wemdinger Tunnel ausschließlich für den PKW-Verkehr zur Verfügung stünde. Eine zentrale Forderung des OB Kandidaten Koukol ist deshalb, den Dialog mit der Bayernbahn wieder aufzunehmen. Ein umfangreiches Konzept kann nur gemeinsam mit der Bayernbahn erarbeitet werden. „Miteinander sprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen“ ist mein Ziel, so Rudolf Koukol.

Logo für den Wahlkampf

Der Grüne OB-Kandidat Rudi Koukol und Wahlkampf-Designer Reinhard Neff haben das Logo für den OB-Wahlkampf vorgestellt.

Mit diesem Logo wollen die Grünen ein unverkennbares Markenzeichen setzen, mit dem auf witzige Weise die Verbundenheit des Kandidaten mit seiner Heimatstadt dargestellt wird.

Das Logo: Ein Kfz-Kennzeichen "NÖ-OB 2012"
Das neue Logo

Kandidatur Rudolf Koukols für den Oberbürgernmeister in Nördlingen

Gruppenbild der Teilnehmer an der Nominierunsgversammlung

Für die am 11. März 2012 stattfindende OB-Wahl in Nördlingen wurde der Grüne Ortsvorsitzende Rudolf Koukol zum Kandidaten nominiert. Bei der Nominierungsversammlung, die am 29.12.2011 im Gasthof Engel stattfand, wurde der 49-jährige gebürtige Nördlinger einstimmig gewählt. 

Zum ersten Mal in der Geschichte der Nördlinger Grünen tritt somit ein eigener Kandidat bei der OB-Wahl an.

In seiner Vorstellungsrede ging der Versicherungsfachmann zuerst auf dem Umstand ein, dass außer den Grünen von keiner der etablierten Parteien ein Gegenkandidat nominiert wurde. Dieser Zustand sei beschämend für die Parteien und ein Verlust für die Demokratie, die von Wahlmöglichkeiten lebe. Diese Wahlmöglichkeiten auszubauen würde auch ein Schwerpunkt seiner Arbeit als OB. Bürgerbeteiligung und Transparenz in der Stadtpolitik sollten ausgebaut werden.


 

Weitere Themen, die Rudolf Koukol besetzen will, sind

  • Die Windenergie muss gefördert und ausgebaut werden. Nördingen kann und muss hierzu einen großen Beitrag leisten. In der Energiepolitik allgemein tritt Koukol für eine intelligente Vernetzung der regenerativen Energien ein. 
  • Eine Ersatzlösung für das Wemdinger Tunnel muss vorangebracht werden. Die Bayernbahn bzw. das Eisenbahnmuseum muss dazu in einen Dialog aufgenommen werden, die Belange von Bürgern und der des Eisenbahnverkehrs müssen in einklang gebracht werden
  • Er möchte die bestehende Stadthalle im Klösterle sanieren statt dem von der PWG vorangetriebenen Neubau
  • Die Südumgehung müsse unbedingt verhindert werden, da mit diesem Projekt eine der letzten unzerschnittenen Landschaften unwiederbringlich zerstört würde
  • „Nördlingen braucht ein ökologisches Baugebiet“, so Koukol. Dabei sollen innovative Lösungen aus mehreren Bereichen der Bautechnik, Energieversorgung und der Stadtplanung musterhaft umgesetzt werden
  • Das Angebot zur Kinderbetreuung muss asugebaut werden, insbesondere bei den Krippen- und Hortplätzen. Dies sei nötig um junge Familien zu fördern und an die Stadt zu binden. Eine moderne Stadt könne es sich heutzutage auch nicht mehr leisten, auf diese Weise auf hochqualifizierte Arbeitskräfte zu verzichten.
  • In der Wirtschaftspolitik möchte Koukol verstärkt auf kleinere und mittleständische Unternehmen in Hochtechnologiebranchen setzen.
  • Das Hallenbad soll am bisherigen Standort werweiter werden
  • Der öffentliche Nahverkehr kann in einem ersten Schritt durch ein Rufbus- und Sammeltaxisystem sinnvoll ausgebaut werden


 

Ausdrücklich begrüßt wurde die Kandidatur Koukols von den anwesenden Kreisvorsitzenden Ursula Kneißl-Eder (Buchdorf) und Albert Riedelheimer (Donauwörth). Sie sicherten die Unterstützung von Kreis- und Bezirksgrünen zu.

Besuchstermine der Bayersichen Landesvorsitzenden Theresa Schopper und der Bundestagsabgeordneten Ekin Delgöz werden den Wahlkampf Koukols persönlich und thematisch bereichern. Einen Anfang macht aber ein Arbeitstermin am 12. Januar mit der Landtagsabgeordneten Christine Kamm aus Augsburg, der sich intensiv mit dem Thema Öffentlicher Nahverkehr beschäftigen wird.